Ergotherapie

Bei der Myoreflextherapie werden in erster Linie Muskelansätze behandelt. Durch eine genaue Ertastung und Funktionsanalyse wird über Druckpunktstimulation am Muskel-Sehnen-Knochenübergang einen Reiz gesetzt.
Dieser wird ans Gehirn weitergeleitet und von dort aus das Spannungsmuster der jeweiligen Muskulatur reflektorisch reguliert. Verändern und regulieren sich die muskulären Belastungsmuster, können die Beschwerdebilder abklingen, Gelenke und Weichteilstrukturen erfahren eine Entlastung und selbst chronisch degenerativ fortschreitende Veränderungen werden aufgehalten und regenerieren.

Was ist Schmerz?
Schmerzen können als Ausdruck eines gestörten Gesamtgleichgewichts sowie einer gestörten Bewegungsgeometrie betrachtet werden. Sehr viele Schmerzgeschehnisse und degenerative Veränderungen entstehen aufgrund funktioneller Fehl- und Überlastung, Bewegungsarmut, psychischer Belastung und vielem mehr. Diese neuartige Therapie nach Dr. K. Mosetter stützt sich auf verschiedene Eckpfeiler: die modifizierte Atlastherapie, Anatomie und Funktion, osteopathische Triggerpunkt-behandlung, Erfahrungsmedizin der östlichen Hemisphäre (TCM, Ayurveda, Shiatsu), manuelle Schmerztherapie und Psychotraumatologie.

Erkrankungen, für die die Myoreflextherapie besonders geeignet ist:
Erkrankungen des gesamten Bereichs "Bewegungsapparat" mit Muskeln, Sehnen, Gelenken und Bändern, z.B. Hexenschuss, Rotatorenmanschettensyndrom, Lumboischialgie, Zerrung, HWS-Syndrom, Schleudertrauma, Bandscheibenvorfall, Arthrose, funktionelle Gelenksblockaden, Skoliose.

Funktionelle Störungen, wie z.B. funktioneller Bluthochdruck, funktionelle Herzrhythmusstörungen, Sehstörungen über die Verbindung der Kopfgelenke mit Ohr und Kiefer, z.B. Kieferstörungen, Migräne, Schwindel, Tinnitus.

Psychotraumatische Belastungen, z.B.Angstzustände nach Unfall / Überfall / traumatischen Erlebnissen, ADS / ADHS